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KFD-Vorstand blickt auf aktuelle Lage und wirbt um Unterstützerinnen „Nur keine Hemmungen“

Von Christiane Husmann

 „Keiner kann alles, jeder kann etwas, gemeinsam schaffen wir vieles“, hat sich die Albersloher KFD nicht nur mit goldenen Lettern auf ihre Fahne geschrieben, sondern lebt dieses Motto auch. Dabei setzt die starke Gemeinschaft der Frauen auch auf einen gewählten Vorstand, der ihre Interessen bestmöglich vertreten soll. Genau dieser Vorstand sucht jetzt neue Mitstreiterinnen, die das Team tatkräftig unterstützen wollen.

„Wir können für die Mitarbeit im Vorstand nur werben“, sind sich Mechthild Ahlers und Jutta Jüttner einig. Und das, obwohl sie, genau wie Silke Schönhoff, bei der nächsten Generalversammlung ihre Ämter abgeben wollen. „Aus privaten und beruflichen Gründen hören wir auf“, sagen die Frauen, die dem Vorstandsteam viele Jahre die Treue gehalten hatten. Mechthild Ahlers ist seit über 20 Jahren dabei. „Die Arbeit hat mir wirklich immer viel Spaß gemacht“, sagt sie. „Ich habe drei Enkelkinder und das vierte ist unterwegs“, nennt sie den Grund, warum sie privat jetzt mehr eingebunden sein wird und ihr Engagement in der KFD zumindest im Bereich der Vorstandsarbeit zurückschrauben will. Auch Jutta Jüttner fehlt aktuell die Zeit, sich weiter im Vorstand zu engagieren. „Ich habe mich in diesem Team immer sehr wohl gefühlt, aber im Moment sitzt es für mich zeitlich nicht drin, das in der Form weiterzumachen.“ Vor vier Jahren war sie in den Vorstand gewählt worden und freut sich sagen dürfen: „Das war eine schöne Zeit in einem guten Team.“

Natürlich ist das Vorstandsteam traurig, die drei Frauen ziehen lassen zu müssen, baut aber gleichzeitig darauf, neue Mitstreiterinnen zu finden. „Je nach Interesse, ganz nach Lust und Laune“, könne man im Team Zuständigkeiten verteilen, so der Vorstand, der auf gegenseitige Unterstützung, aber auch auf jeweilige Stärken setzt. Frauen aller Generationen sollten sich angesprochen fühlen. Auch kleine Gruppen aus zwei oder drei Frauen seien herzlich willkommen. „Manchmal nimmt das ja eine mögliche Schwellenangst, wenn man zusammen auftritt“, mutmaßt das Vorstandsteam. „Nur keine Hemmungen – es warten spannende Aufgaben auf euch“, ist man, oder besser: sind sich die aktuell acht Frauen einig. Vielleicht könne man den Vorstand auch auf zehn Personen aufstocken, meinen sie.

Im nächsten Jahr ist die Albersloher KFD seit 120 Jahren als Gemeinschaft im Dorf aktiv. Eigentlich aller Grund zu feiern. „Wir haben ja noch keine Ahnung, was im nächsten Jahr möglich ist“, spricht Edith Pufahl für den Vorstand, der sich aus gegebenem Anlass dazu entschließen musste, geplante Veranstaltungen, Ausflüge und anderen Programmpunkte für dieses Jahr auf Eis zu legen. „Das tut uns leid – und wir können natürlich genau so wenig sagen, wann was wie wieder möglich sein wird“, nimmt die Vorsitzende davon Abstand, zu spekulieren. Doch ein Termin stehe noch nach wie vor: „Am 3. Dezember wollen wir unsere Adventsmesse in der Ludgeruskirche feiern“, lädt das Team schon heute ein. Dabei wirft es einen optimistischen Blick in die Zukunft: „Wir sind ganz zuversichtlich, dass die Zeit kommt, in der wir wieder das machen können, was uns allen im Moment fehlt: gemeinsam aktiv sein.“ Wer sich bis dahin zumindest im Vorstand der KFD in Albersloh aktiv beteiligen will, kann sich bei Edith Pufahl (02535 9412), Karin Pälmke (02535 95009) oder den anderen Frauen des Vorstands informieren.

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