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Generalversammlung

Bis auf den allerletzten Platz war das Ludgerushaus am Samstagvormittag besetzt. 125 Gäste wollten sich die Generalversammlung der KFD nicht entgehen lassen. Und das war auch ein würdiger Rahmen für eine wichtige Personalentscheidung. Denn nach 27 Jahren Vorstandsarbeit, davon zehn Jahre als Teamsprecherin, stand Agnes Hennenberg-Schütte für eine Wiederwahl nicht mehr zur Verfügung. Ihre Nachfolge im Vorstandsteam tritt nach einstimmiger Wahl Jutta Jüttner an.

Der KFD-Vorstand hatte keine Mühe gescheut und bot an frühlingshaft geschmückten Tischen einen angenehmen Aufenthalt. Teamsprecherin Agnes Hennenberg-Schütte hieß außer den Mitgliedern besonders Präses Pfarrer Buddenkotte und Pater Babu, Lydia Hayduk vom Vorstand der KFD Sendenhorst , Christa Budde und Astrid Niehues vom Landfrauenverband Albersloh-Rinkerode sowie Annette Schwaack, Kornelia Mackiewicz und Michaela Wierwille vom St. Josefs-Haus willkommen.

<img id=““ src=“http://static.wn.de/var/storage/images/wn/startseite/muensterland/kreis-warendorf/sendenhorst/2685616-kfd-hauptversammlung-agnes-hennenberg-schuette-verabschiedet/node_4607374/80726619-1-ger-DE/Bild_image_630_420f_wn.jpg“ width=“315″ height=“420″ style=“border: 0px ;“ alt=““ title=““ /> Präses Wilhelm Buddenkotte richtete nachdenkliche Worte an die Frauen. Man höre jeden Tag in den Nachrichten kaum Gutes, sondern erfahre von „haarsträubenden Alleingängen“ aus den USA. Besonders die Lösung des Flüchtlingsproblems sei eine große Herausforderung für die christliche Gemeinschaft, und Gemeinschaft sei gegenseitiges Geben und Nehmen. Pfarrer Buddenkotte ermutigte die KFD, ihre Gemeinschaft in diesem Sinne lebendig zu erhalten.

Nach dem Frühstück berichtete Brunhilde Fronholt über die Mitgliederentwicklung. Die KFD Albersloh hat 551 Mitglieder. Die Entwicklung ist positiv. Sieben Austritten stehen 16 Neuaufnahmen gegenüber.

Der Jahresbericht von Karin Pälmke wies wie immer eine lange Reihe von Aktivitäten auf. Mehrere Ausflüge, beispielsweise nach Hamburg, Telgte, zur Freilichtbühne Reckenfeld, zum Domplatz Münster oder nach Bielefeld und viele weitere Angebote boten interessante Erlebnisse.

Bei den Vorstandswahlen wurden vier Mitglieder des Vorstandsteams wiedergewählt: Mechthild Ahlers, Margret Averhoff, Gisela Fischer und Brunhilde Fronholt.

Dass Teamsprecherin Agnes Hennenberg-Schütte nicht mehr zur Verfügung steht, nahm die Versammlung mit großem Bedauern, aber ebenso großem Verständnis zur Kenntnis. Sie werde aber, ließ Agnes Hennenberg-Schütte wissen, selbstverständlich weiter der Frauengemeinschaft zur Seite stehen und dankte besonders den Teammitgliedern für ihre Unterstützung. Claudia Brinkmöller, sichtlich gerührt, verabschiedete die langjährige Teamsprecherin mit Blumen und herzlichen Dankesworten aus ihrem Amt. Die Versammlung spendete Agnes Hennenberg-Schütte stehend lang anhaltenden Beifall für ihre Jahrzehnte währende Arbeit.             

Als neues Mitglied im Team wurde Jutta Jüttner vorgeschlagen. Andere Vorschläge aus der Versammlung kamen nicht. Jutta Jüttner wurde per Handzeichen einstimmig gewählt.

Die Besetzung der Vorstandsposten wird auf der konstituierenden Sitzung am 13.02.2017 festgelegt.

Acht Mitglieder hat das KFD-Vorstandsteam: (v.li.) Edith Pufahl, Gisela Fischer, Brunhilde Fronholt, Claudia Brinkmöller, Jutta Jüttner (neue Teamsprecherin), Margret Averhoff, Karin Pälmke und Mechthild Ahlers (nicht anwesend).

Mit großem Interesse sah die Versammlung dem nächsten Tagesordnungspunkt entgegen. „Rund um das St.-Josefs.-Haus“ hieß der Vortrag, mit dem Annette Schwaack (seit 16 Jahren als Leiterin tätig), Kornelia Mackiwicz (seit 2009 im Haus) und Michaela Wierwille (seit 14 Jahren im begleitenden Dienst tätig) von der Hausleitung des St.-Josefs-Hauses ausführlich über das Pflege- und Betreuungsnetzwerk informierten. Dazu gehören das St.-Josefs-Stift Sendenhorst, das St. Elisabeth-Stift gGmbH als Träger der Einrichtungen sowie Häuser in Everswinkel, Sendenhorst, Albersloh und Ennigerloh. Die Referentinnen erläuterten außerdem die Pflegestärkungsgesetze und ihre Bedeutung für die Finanzierung der unterschiedlichen Pflegefälle.
(Text: Westfälische Nachrichten, 06.02.2017, Foto Fr. Genz)

 

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